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Mittwoch, 25. August 2004
MEMOMARATHON
Die Hitze der Sonne verbrannte selbst noch den staubigen Sand zu etwas noch Staubigerem. Ich war mit dem Bus hierher gekommen. Das heißt, vielmehr war ich auf dem Dach des Busses angereist, zwischen Gepäck und Hühnerkäfigen festgeschnallt. Obwohl man das Fahrzeug in Europa sicher nicht "Bus" genannt hätte. Es war eine Mischung aus etwas, das mal ein Fahrzeug gewesen war, einigen großen Stücken aus plattgestampften Metallfässern und vielen Dingen, deren ursprünglicher Nutzen jetzt nicht mehr zu erkennen war. Die Menschen um mich herum lachten viel. Sie strahlten eine grenzenlose Gelassenheit aus und Lebensfreude. Vermutlich wussten sie nicht, dass zum Glück ein Einfamilienhaus und ein Porsche Cabriolet gehören. Das Busmonster zog eine gewaltige Staubwolke hinter sich her. Es mussten noch etwa zehn Kilometer bis zum nächsten Dorf sein. Ich bemerkte, wie sie mich hin und wieder ansahen. Den seltsamen Weißen, der eigentlich sehr rot war, dafür, dass er weiß sein sollte. Aber es waren keine feindlichen Blicke. Sie schienen sich gut zu amüsieren. Einige Male während der Fahrt drohte das Gefährt umzukippen. Wie ein von tausend Wunden übersähter, alter Elefant schwankte es hin und her. Ich dachte jedes Mal: Das war es nun. Gestorben in Afrika, von wo aus einst das Leben begann. ... Link (0 Kommentare) ... Comment
MEMOMARATHON
Kailoi
15:03Uhr | tag: an den Kopf geworfen
Lokalversager ... ein vieldeutiges Schimpfwort: Ist es nun das Gegenteil des Lokalhelden - also jemand, der es nichtmal aufn Dorf zu was gebracht hat? Oder nennt man so jemanden, dem nach einem halben Glas Bier schon die Augen zufallen? Vielleicht ist es auch jemand, dessen Gliedmaßen ihm nicht 100%ig gehorchen? Man sieht, ein multifunktionales Schimpfwort! ... Link (0 Kommentare) ... Comment
MEMOMARATHON: Sachmawas
Kailoi
14:55Uhr | tag: Alles wird gut
Mir kam es in der letzten Zeit so vor, als würde die Kommunikationkultur in diesem Weblog zu Grunde gehen: Die meisten Beiträge bleiben unkommentiert und auch die wenigen Kommentare stehen meistens nur so für sich da. Zeiten, in denen 10-20 Kommentare zu einem Memo geschrieben wurden, sind scheinbar vergangen. Aber ich werde mich weiter bemühen, Beiträge zu kommentieren. Schließlich sind wir ja keine Zeitschrift oder eine Fernsehsendung. Die interaktive Auseinandersetzung mit den Gedanken anderer ist eine feine Sache. Das sollte man pflegen. Und das werde ich tun. ... Link (3 Kommentare) ... Comment
MEMOMARATHON
Kommt ein Koalabär zum Arzt und sagt: Herr Doktor, ich glaube, ich bin Mentholabhängig! ... Link (0 Kommentare) ... Comment
MEMOMARATHON 2004
Kailoi
14:44Uhr | tag: Xenophenycsephtanalat
Ganz weit vorn im Feld liegt Albtraumjaeger. Er ist beim topic Auf Reisen angelangt und kein Verfolger ist in Sicht. Meine Damen und Herren, es drängt sich die Frage auf, warum zu diesem ersten Memomarathon so wenige Wortakrobaten eingefunden haben. War es das umständliche Regelwerk? Ein Mangel an Sponsoren? Allgemeine Antriebslosigkeit? Es ist jedenfalls immer noch nicht zu spät. Noch kann jeder Athlet das Rennen machen! Und just in diesem Augenblick - als wollte er das eben Gesagte bestätigen - macht sich Kailoi zum Start bereit, knotet die Senkel seiner Luschenpuschen zusammen und begibt sich zur Startlinie... ... Link (2 Kommentare) ... Comment
MEMOMARATHON: Der Autoreisenknigge
Albtraumjaeger
12:14Uhr | tag: auf Reisen
mehr als neunzig prozent des jahres habe ich das sichere gefühl, dass urlaubsreisen verschwendung von ressourcen sind. geld, zeit, stress. wenn meine frau oder irgendjemand anderes dann einen urlaub für mich organisiert hat, bin ich ein begeisterter reisender. ich stehe früh auf, blättere in reiseführern, gebe geld aus, laufe gerne bis zur erschöpfung, lese mindestens zwei bücher und bin traurig bei der abreise. ideal ist es, wenn man direkt nach der arbeit in den urlaub fährt. spätestens am nächsten morgen. reisetasche vollschütten, ins auto springen und los. den rest kann man auf der fahrt erledigen. reifendruck überprüfen, essen besorgen, leute anrufen wegen postadressen/blumengießen/keinesorgenmachen. autofahrten müssen lang sein. folgende dinge sind zu beachten: route auf keinen fall vorher planen, straßenschilder und europaatlas reichen aus. im vorhinein erstellte fahrt-cds, -kassetten oder -mp3playlists sind schrott. vorzuziehen ist der konsum lokaler radiosender oder eine reisetasche voller cds, die man zuhause aus dem regal geragt hat. rauchen im auto ist bei geöffnetem fenster im urlaub vollkommen okay. in deutschland ist das fahren auf autobahnen vorzuziehen, man will ja schließlich schnell weg. im ausland ist autobahnfahren langweilig und teuer. dringend vermeiden. der tank ist immer bis auf den letzten tropfen leer zu fahren. die angst, auf offener strecke stehenzubleiben, hält einen lange wach. an jeder raststätte oder tankstelle wird mindestens ein kaffee getrunken. fremdländische süßigkeiten zu erwerben ist immer spaßig und immer eklig. fährt man mit mehreren personen, ist bereits auf der autofahrt auf den wortschatz zu achten. jede urlaubsgruppe entwickelt im laufe der zeit einen eigenen reisedialekt. möchte man diese entwicklung beeinflussen, sollten favorisierte vokabeln bereits auf der fahrt etabliert werden. klimaanlagen führen zu höhreren spritkosten, erkältungen, kopfschmerzen und entfremdung von der außentemperatur. von ihrer verwendung ist also abzuraten. fahrten am tag sind schön, fahrten in der nacht schön lang und fahrten in der morgendämmerung der absolute hammer. sehr zu empfehlen. ein weiterer tipp für gruppenurlaube: in den ersten tagen ist jeder auf seinem das-wird-ein-hammer-urlaub-egotripp. es bilden sich enthusiastische interessengemeinschaften und fanatische gegeninteressengemeinschaften. das führt automatisch zu spannungen, legt sich in der regel aber nach einigen tagen von selbst. spätestens nach einer woche haben sich alle wieder liiiep oder einer is der riesenarsch, auf dem sich der frust der restgruppe abladen lässt. letzterer ist ein idealer kandidat für die erste fahrschicht auf der rückfahrt, weil er sich dann den rest der rückfahrt hemmungslos den urlaub schöntrinken kann. und jetzt: gute reise. ... Link (2 Kommentare) ... Comment Dienstag, 24. August 2004
Deutschland - Spanien
ChrisTel
20:48Uhr | tag: Olympia 2004
Handballwaaaahhhhhhnsinn! ... Link (6 Kommentare) ... Comment
MEMOMARATHON: Vor dem Palast
Albtraumjaeger
18:20Uhr | tag: Archive von Glogmonien
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Doping bei Olympia
ChrisTel
17:25Uhr | tag: Olympia 2004
Nachdem mittlerweile alle SportlerInnen und Pferde bei Olympia gedopt sind, unsere glohreiche deutsche Equipe natürlich nicht, vielleicht mit Ausnahme von Huaiwen Xu, ist es Zeit, die Rückkehr zum Olympischen Gedanken zu suchen: "Dabeisein ist alles!" Wenn sich die Funktionäre nicht trauen, die Maßnahmen gegen Doping so zu gestalten, dass Spritzen und Pillen unattraktiver als Cornelia Pieper werden, z.B. durch 10 jährige Sperren, durch öffentliches Pfählen, Pimmelabschneiden (im speziellen bei chinesischen Schwimmerinnen), Brust- und Gesichtsbehaarung abschneiden (im speziellen bei chinesischen Schwimmerinnen) oder ähnliche drastische Strafen, dann wäre es vielleicht an der Zeit neue Wege zu gehen: Pflichtdoping für alle! Jeder Sportler muss mindestens das 100fache der normalen Werte verschiedenster Hormone, roter Blutkörperchen, etc. nachweisen, ansonster fliegt er/sie achtkantig aus dem Wettbewerb. Auch Genmanipulation sollte erlaubt werden: Man stelle sich Schwimmer oder Handballtorhüter mit 8 Armen oder 10.000 Meter Läufer mit Hüfträdern vor. Ebenso 5 Meter große Basketballerinnnen oder 20 cm große Turner. Möglichkeiten über Möglichkeiten! Bitte schicken Sie Ihre Vorschläge an: International Olympic Committee Château de Vidy 1007 Lausanne Switzerland ... Link (1 Kommentar) ... Comment
MEMOMARATHON: I, weblog
Albtraumjaeger
09:20Uhr | tag: Antville-Zeugs
[vom Kutter] (§1) Ein Weblog darf einem Menschen weder Langeweile zufügen noch durch Untätigkeit zulassen, dass ein Mensch gelangweilt wird. (§2) Ein Weblog muss dem HTML seines Herausgebers gehorchen, außer solchen Befehlen, die es in Konflikt mit dem ersten Gesetz bringen. (§3) Ein Weblog muss seine Existenz verteidigen, selbst wenn es dabei in Konflikt mit dem ersten oder zweiten Gesetz geraten sollte. Scheißegal: The Show Must Go On! ... Link (0 Kommentare) ... Comment ... Nächste Seite
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