Beitrags-Archiv (Seite 499 von 511)
Freitag, 10. Januar 2003
Mein Freund - die Fehlermeldung


So einsam, schlicht und wundersam,
stehst du da, auf weißem Grund,
ich glaub, ich werde schizophran,
dreh mich im Kreise, erzähl's mir selbst,
ein Augenblick - du bist gesund!
 

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Memomassaker

Komm wir dichten um die Wette, bilden eine dichte Kette, von Gereimtem und Gedanken, selbstverständlich ohne Zanken.

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Verzweiflungslyrik

Mein kleiner Computer

Mein Medion-Computer Ist wirklich ein Guter. Ich schalte Ihn ein Und dann tut er.

Ich hab auch `nen alten, Den tu ich einschalten Er sagt einfach nein, Das Schwein.

Ich hab auch `ne Liebste Und denk mir, der schiebste Das alte Teil unter, Ganz munter.

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Gemeinschaftsprojekt

In so düsteren Zeit wie den unseren sollten wir jede Freude miteinander teilen. Worüber habt ihr heute gelacht?

Ich habe heute gelacht…

…als ich den BoFrost-Mann bubbernd neben seinem Tiefkühl-LWK sah und er meinte: Scheiße, ist das kalt!

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Mittwoch, 8. Januar 2003
Was war passiert - die wahre Geschichte hinter der Abwesenheit des glogmonischen Herrschers

Die Rückkehr nach Bielefeld ist immer ein neuer Anfang. Ich schätze, nicht viele Leute kommen in der Welt so wenig herum und sind trotzdem so viel unterwegs. Aber es ist gut: Wenn man oft unterwegs ist, fallen einem selbst dort, wo man fast immer ist, mehr Kleinigkeiten auf. Außerdem hat man weniger Gelegenheit alles in Unordnung zu bringen. Erste Amtshandlung war Zeug einräumen. Dann Staubsaugen (solange man noch in Bewegung ist) und dann erstmal gucken, was der Computer so neues weiß. Leider nichts. Keine Geschichte hat er für mich weitergeschrieben, keine Hausarbeit, kein irgendwas. Also erstmal Computerspielen. Zum Glück sind um drei Uhr Morgens des nächsten Tages alle Missionen erfüllt, dann kann man wenigstens morgen (später) noch etwas Konstruktives beginnen. Wissenschaftliche Bücher zu lesen ist gar nicht so schlimm, wenn man sich erstmal damit abgefunden hat, dass sie ja alle nur mit Wasser kochen die Herren Eierköpfe. Und wenn man eine Vorliebe für schrille Wortkonstruktionen, Fremdworte und satzbautechnische Genickbrecher hat, kann es sogar vorkommen, dass man sich in so einem theoretischen Schinken festliest. Dann war auch das Buch durchgelesen, leise zwickte das Verlangen mich, doch mal wieder auf Euphorika vorbeizuschauen, ob da nicht was neues, amüsantes, kritisches und/oder kreatives zu lesen ist. Aber die Trägheit und das interessante Fernsehprogramm und Konversation mit Mitbewohnern hatte tatsächlich zur Folge, dass ich erst heute, am dritten Tag, wieder schöpferisch tätig sein kann. Mit Wohlwollen und Rührung nahm ich zur Kenntnis, dass man mich bereits vermisste. Und da bin ich nun, die billiontrilliardenste Kopie eines göttlichen Schöpfers. Ich habe eine neue Idee gehabt, die sich für Euphorika hervorragend eignen würde. Der Titel "Die unendliche Geschichte" ist leider schon vergeben, "Endlose Wendungen" wäre ein Alternativvorschlag. Es ist vom Konzept her einfach nur das sprichwörtlche "Von Höcksken auf Stöcksken zu kommen" gemeint. Ich habe gesehen, dass ihr Euch schon Spitznamen für Eure Synonyme gebt. Also, A(r)ni: mit Stöcksken bist Du natürlich nicht persönlich gemeint! Für den Fall, dass diese Redewendung unbekannt sein sollte, es bedeutet einfach: von Höcksken auf Stöcksken zu kommen - tut mir Leid, es ist garnicht so leicht zu übersetzen. "Von diesem auf jenes kommen" vielleicht, klingt aber nicht so gut. Es sollte so ähnlich aussehen wie das, was ich hier gerade schreibe: Eine Geschichte, während der man auf immer neue Ideen kommt und die man beliebig weiterführen kann. An den teilweise endlosen (und extrem erwünschten) Kommentarzeilen, die sich an jeden Artikel anschließen, glaube ich zu sehen, dass so ein Konzept funktionieren könnte. Immerhin fällt allen anderen Euphorikanten zu den Äußerungen seiner Kollegen viel ein - warum die Sache nicht in eine Art Geschichte verpacken? Kailoi grinste, dass Monster nahm langsam Gestalt an. Es wand seine noch nicht ausgebildeten Gliedmaßen im ständigen Photonenfeuer des Bildschirmes. Ja, gebt ihm ein Gesicht, eine Lebensgeschichte und ein Ziel - oder besser tausende Ziele, Billionen! Schließlich ist das hier das Internet und wir haben ein, sagen wir, grenzenloses Potential. Auf sehr begrenztem Gebiet, versteht sich. Da fiel ihm noch etwas anderes ein. Alp? Alp Traumjäger? Bist Du da? Ich wollte nur sagen, dass ich die Sache nicht vergessen habe, die Du vor einiger Zeit gesagt hast. Wegen unserem Buch. "Bünder Glas". Das sollten wir meiner Meinung nach nach wie vor weiterverfolgen. Vielleicht können wir so etwas mal irgendwann aus unseren Beiträgen in Euphorika zusammenstellen, oder so. Ich möchte auf jeden Fall an einem Buch beteiligt sein. Einmal im Leben. Weil mir ist egal, ob es in einer Bücherei verstaubt oder in einem Bücherladen oder jeder hat es und glaubt, er sei der einzige, der das Buch richtig versteht. Ein Buch für die Unsterblichkeit.

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Alltagssorgen eines Studenten


Man stelle sich meine Situation vor: In ca. einem Monat habe ich eine Diplomarbeit abzugeben, die noch bei weitem nicht abgabefertig ist. Zur Zeit brüte ich über einer Einleitung zu diesem """Werk""".

Dazu brauche ich Eure Hilfe. Habe gestern mal zwei mögliche Einleitungen verfasst, von denen ich nicht weiß ob sie geeigent sind und wenn ja, welche davon passender ist. Und weil ich micht nicht entscheiden kann, lasse ich Euch darüber abstimmen:

Umfrage: Einleitung zu meiner Diplomarbeit

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Vermisst!

Gesucht wird Kailoi, Herrscher über Glogmonien, Bewohner des Erdtrabanten und aller Jupitermonde!

Hier ein Archivbild:

Kailoi ist seit einigen Tagen nicht mehr bei den Sitzungen des euphorischen Rates zugegen. Die ständigen Mitglieder haben nun die Befürchtung, dass es zu einem Machtvakuum kommen könnte, mit fatalen Folgen. Kailoi, der Vater von Fnavtalla, Mitbegründer unseres Ordens wurde am 03.01.2003 das letzte Mal in den Heiligen Hallen erblicket. Hinweise, die helfen Kailoi zurück zu seinem Arbeitsplatz zu bringen werden gern entgegen genommen.
 

i.A. des hohen Rates ChrisTel

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Happy Birthday Joseph

"Computer sind wie alle Instrumente nicht wertfrei, sondern erben ihre Werte von der Gesellschaft, in der sie eingebettet sind. In einer vernünftigen Gesellschaft erfüllen sie möglicherweise viele nützliche Funktionen, doch bis dahin müssen sie kritisch betrachtet werden. In einer hoch militarisierten Gesellschaft, wie es die USA jetzt sind, sind sie Mordinstrumente."                                       (J.Weizenbaum)   Heute wird Joseph Weizenbaum 80 Jahre alt.

Alles Gute!

Geburtstagartikel bei Heise-Online

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Dienstag, 7. Januar 2003
Schneetreiben

“Hey ihr beiden – was macht ihr da?“ „Im Schnee treiben!“

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Umwege

Sie stand mitten auf der Straße. Weder zu weit links, noch zu weit rechts. Einfach mitten drauf. Wenn ich nicht gebremst hätte, wäre ich wohl nicht umhin gekommen sie zu überfahren. Da ich mich für einigermaßen homophil halte, bremste ich. Ich stand. Dann ging alles sehr schnell. Öffnen der Beifahrertür, zack, drin. Neben mir sitzt eine ca. 35-40 jährige Frau, zittert und weint. Sichtlich erschlagen und mit der Gesamtsituation ziemlich überfordert rutscht mir ein vielleicht etwas zu lautes „Wat!?“ heraus. Peng, schon habe ich das falsche gesagt. Das Weinen wird intensiver. Sie streicht sich ihre fettigen, strähnigen, brauen Haare aus dem Gesicht, wahrscheinlich damit ich ihre aufgequollene Haut besser sehen kann. Noch bevor sie das erste Mal den Mund aufmacht schlägt mir ein Geruch entgegen, der gelinde gesagt, nichts mehr mit postweihnachtlicher Entspannung zu tun hat und eher an ein zugeschissenes Dixieklo bei einem Sepultura Konzert erinnert. Als sie schließlich (leider) ihre verfaulten Zähne preisgibt, mischt sich unter den ich-habe-mir-seit-mindestens-vier-monaten-nicht-mehr-die-zähne-geputzt-und-was-ist-eigentlich-ein-zahnartz Geruch noch die Mischung dessen, was vor nicht allzu langer Zeit den Weg in den Magen der guten Dame gefunden hat. Natürlich stinkt sie bestialisch nach Bier, Schluck und Zigaretten, von denen sie ein besonders komisch duftendes Exemplar gerade im Fußbereich meines Autos austritt (Wat!?). Während meiner Zeit als Ersatzdienstleistender habe ich wohl mit allen Säften und Feststoffen des menschlichen Körpers meine Erfahrungen gemacht und seit dem ein sehr entspanntes Verhältnis zu all diesen mannigfaltigen Geräuschen, Gerüchen und Gewässern. In diesem Augenblick aber, war mir einfach nur schlecht. Dieses eher ungute Gefühl wurde noch potenziert durch die Signalhörner mehrerer PKW, die nicht sahen, was ich sah, nicht rochen, was ich roch und daher einfach nicht verstehen konnten, warum ich bei eingeschalteter Warnblinkanlage den rechten Fahrstreifen blockierte. Das Aufwachen aus schockähnlichen Zuständen entspricht dem Starten eines kränkelnden Motors, aber wenn adäquat dazu das menschliche Gehirn anspringt, dann läuft es auf Hochtouren. Meine Sammlungsphase, in der ich vor allem damit beschäftigt war, einen geeigneten Sprachcode zu ersinnen, wurde jäh von einem neuerlichen Weinanfall oder besser der Steigerung des gerade eben begonnenen unterbrochen. Ihr Hund sei geklaut worden, Timmy, er sei bei dieser Tankstelle geklaut worden, sie habe schon überall Zettel mit Photos aufgehängt. Überall. Timmy sei der einzige gewesen, dem sie vertrauen konnte. Sie habe ihr Busticket verloren. Während sie ihre Story beginnt, sich verzettelt, von neuem beginnt, versuche ich herauszufinden, was sie überhaupt von mir will. Ohne Erfolg. Ich könne ihr eh nicht helfen, aber ich solle doch gefälligst die nächste Straße rechts abbiegen, damit wir keinen Umweg fahren zu ihr nach hause. In meinem Hirn sorgt ein gedachtes „Wat!?“ für Unruhe. Ich versuche zumindest vorsichtig zu fragen, wo sie denn glaubt zu wohnen, denn mein Weg führe direkt oder fast direkt nach Bünde. Habe ich erwähnt, dass ich losgefahren bin um dem Gehupe zu entgehen und dass ich mit der linken Hand die Fahrertür festhalten musste, weil sich diese zwar aufschließen ließ, aber danach nicht mehr ihren ursprünglichen Job als Schutz vor Kälte und Schnee in der geschlossenen Form ausüben wollte. Mehr als Timmy und Kälte beschäftigte mich die Tatsache, dass meine Passagierin sich tatsächlich als solche benahm. Ihrer Meinung nach lag Ubbedissen auf dem direkten Weg nach Bünde, meiner Meinung nach wäre das Wort Umweg nicht ausreichend gewesen, um einen entsprechenden zeitlichen Mehraufwand zu beschreiben. (Für nicht in ostwestfälischer Geographie geübte Seelen sei gesagt, dass eine Strecke Berlin-Hamburg mit einem Abstecher über Frankfurt ähnliches in anderem Maßstab beschreiben würde) Während ich Madame auf die missliche Situation aufmerksam machen wollte hatte diese nichts Besseres zu tun, als mich weiterhin mit ihrem Gestank und ihren erfundenen Geschichten zu belästigen. Moment mal, roch es hier nach Urin. Nein, oder? In meine Zweifel hinein traf ich eine Entscheidung, der ich mit deutlich Worten und der entsprechenden Stimmlage Ausdruck verlieh: „Ich werde sie jetzt zur nächsten U-Bahn Station fahren, vor dort aus müssen sie selbst weiterkommen!“ Natürlich war das nicht gerade die beste Endscheidung, aber ich dachte an meine Nase, mein Auto und meine Sonnenbrille, auf der sich die gute den Arsch breit saß. Ich sei ein Unmensch, undankbar, genauso wie alle anderen und auch noch blöd und außerdem würde sie Timmy noch suchen wollen, denn Timmy sei besser als alle anderen, der einzige mit dem sie wirklich reden können, usw. Ob sie schon im Tierheim nachgefragt habe? Nein, dass würde jetzt eh alles nichts mehr bringen. Frauen wollen keine Lösung für ihre Probleme, sie wollen einfach nur drüber reden. Diese hier bestimmt. An der U-Bahn Station angelangt, bekam sie zuerst die Tür nicht auf. Während in meinem Kopf bereits Horrorvisionen von zugefrorenen Beifahrertüren und quer durchs Auto kletternden Alkoholikerinnen abgespult wurden, griff meine Hand wie selbstverständlich an meiner Kurzzeitbegleiterin vorbei und öffnete routiniert die Tür. Weil mir die nächste Frage bereits klar war, habe ich ihr noch meinen Einkaufswagen-Euro gegeben und dabei fast ihre Hand berührt. „Guten Heimweg noch und viel Glück mit ihrem Hund!“, mehr konnte ich nicht sagen, aber das hatte sie schon nicht mehr registriert und stampfte hinaus in den Schnee, ohne die Tür von außen wieder zu schließen. Scheiße, aber passte irgendwie ins Gesamtbild.

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by Kailoi (23.07.24, 11:02)
Und Kaloi hat die
Bilder dazu gemalt 😺
by Albtraumjaeger (06.12.21, 14:08)

Matze macht Märchen https://beffana.net/blog/2021/12/01/beffana-2021-staffel-6-folge-1-der-rattenkoenig/
by Kailoi (03.12.21, 14:00)
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Vielleicht sollten wir unsere Schreibtische verlassen und zwischen den...
by Kailoi (29.09.21, 20:20)
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by ChrisTel (18.06.21, 22:49)
danke. hat mich gefreut!
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by Anonymus (23.06.20, 15:30)
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jute!
by kraehenpost (18.06.20, 10:58)
Online seit...
by ChrisTel (18.06.20, 09:02)
Online
by Anonymus (13.06.20, 12:10)
#thismorningwalk
by Anonymus (13.06.20, 12:08)
Uuuuund... noch'n Podcast hier: https://im-moor.net
(kann man ruhig hören. ist seehehr gut))
by Albtraumjaeger (13.04.20, 18:12)
Weihnachtshexe Beffaná FYI Ich hab
einige Songs meiner diesjährigen 24-teiligen-Podcast-Serie über die Weihnachtshexe Beffaná in...
by Albtraumjaeger (07.01.20, 17:41)
Habs mir gerade angehört.
Cooler Text. Frohes Neues!
by Albtraumjaeger (02.01.20, 09:39)
Brückengeländer
by Anonymus (31.12.19, 13:27)
:)
by Anonymus (31.12.19, 13:24)
Farbe ist meine Welt
by ChrisTel (23.12.19, 00:13)
Respekt Was sind das für
Wesen, die von hinter ihrem Zaun aus 2 Zentimeter Entfernung...
by marraine (11.12.19, 14:08)
👍🤗
by Albtraumjaeger (06.12.19, 14:58)
Update 6.12 Ich habe
mich entschlossen, den ganzen Kram einfach wieder in Ordnung zu...
by marraine (06.12.19, 14:47)
Ach du fuck! Ichhab gestern
Abend aus einer Laune heraus Lotto gespielt. Wenn ich...
by Albtraumjaeger (06.12.19, 07:50)
Advent, Advent Ich versuche ja
geduldig zu sein, Erwachsen und einsichtig, ruhig und gelassen, die...
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Jean-Luca
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Vielleicht tröstet dich neben diesem
"Ich werde alt"-Gefühl auch die Einsicht, dass die Schwelle...
by Kailoi (01.10.19, 12:29)
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