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Dienstag, 7. Januar 2003
Im Verborgenen
Albtraumjaeger
10:09Uhr | tag: Poesie
Kennt keine Sorgen Kennt auch keine Gier und keinen Hass Weiß um das grelle Licht nicht Und hat weder je gesprochen noch gehört Hat nie vom Sterben erfahren Nie von einer Zukunft oder Gestern Liegt - träumt die Gegenwart Und fürchtet nicht das Morgen. ... Link (7 Kommentare) ... Comment Montag, 6. Januar 2003
Nächsten Montag am Kiosk?
Albtraumjaeger
01:40Uhr | tag: ex und hopp
Hitlers Tittendinosaurier von Stalingrad ... Link (1 Kommentar) ... Comment Sonntag, 5. Januar 2003
Die Sorge um den Übergang in den Untergang
Kailoi
12:55Uhr | tag: Dunkle Stunden
Ich schaue gerade den Presseclub. Das ist nicht unbedingt eine Angewohnheit von mir, weil ich kein besonders politischer Mensch bin. Interessant fand ich nur, dass heute ein Thema angesagt war, das bei uns schon vorgestern diskutiert wurde. Bemerkenswert finde ich auch, dass Argumente fallen, die teilweise so auch von uns kamen. Mit etwas weniger Tequila und Wein und etwas mehr Mineralwasser hätten wir uns also auch an diesen Tisch setzen können. Hier ein kurzer Artikel den ich am Samstag um 4 Uhr morgens fertiggestellt habe: Ich hatte eine Weile zugehört. Meine Meinung zu diesem Thema war in das Gespräch eingegangen und tauchte, wo es einem anderen Argument zu dienen schien wieder auf. Es ging im Allgemeinen um Politik, von deren Abläufen und Grundzügen ich nur eine grobe Vorstellung habe. Es wurde lebhaft diskutiert, auch wenn man zu keinem entgültigen Ergebnis gelangte. Das war nicht weiter verwunderlich, scheint es doch die Natur der Politik zu sein, sich mit eher vorläufigen Ergebnissen zurechtzufinden. Kritik an diesem und jenem wurde laut, allein die besseren Vorschläge folgten nicht darauf. Kann man gleichzeitig realistisch und optimistisch denken? Das fragte ich mich nicht zum ersten Mal - denn mir wollte dieses Kunststück einfach nicht gelingen. Mir fiel die blasse Erinnerung an ein Zitat ein, dass diejenigen, welche die Macht haben, nie die sein können, die sie haben sollten - irgendetwas in der Art. Aber was für ein politisches System sollte das sein, das diejenigen ablehnt, die es unterstützen wollen? Immerhin sind doch die meisten Leute froh, dass überhaupt jemand diese lästigen Aufgaben erfüllt. Und die soll man nun dazu nötigen, stattdessen die Aufgaben des Staates zu erfüllen? Das Problem ist ein ganz anderes: Macht ist fast immer zerstörerischer Natur. Sowohl für den, der sie zu spüren bekommt, als auch für den, der sie ausübt. Darum wird sie ja auf so viele Köpfe verteilt - in der Hoffnung, dass keiner davon eine für den Verstand tödliche Dosis abbekommt. Natürlich auch, weil es so viele unterschiedliche, wichtige Dinge zu tun gibt, die einer allein (sei er auch noch so hungrig nach Macht) nicht erledigen könnte. Man könnte sich ja selbst einbringen, versuchen, etwas zu verbessern. Aber wo sind die großen Ziele? Es geht nicht mehr um ein großes Ganzes. Vielmehr um viele alte Schwierigkeiten, die von Hand zu Hand weitergereicht, aber scheinbar immer größer statt kleiner werden. Wer wollte sich (sei er auch noch so durstig nach Taten) an so altbewährten Gegnern versuchen? Bedeutet das, dass man im Besten Fall nur kleine statt große Fehlern macht? Oder gibt es den richtigen Weg? Menschen haben die bekannte Schwäche, nur auf akute Bedrohungen auch schnell zu reagieren. Verändert sich das Klima, wachsen die Arbeitslosenzahlen oder wird immer rätselhafter, woher das Geld für die Renten kommen soll - aber nur ganz langsam, lassen sich die Leute wie von einer sich langsam nähernden Dampfwalze überrollen. Hängt das Leben am seidenen Faden, ist alles Hab und Gut in direkter Gefahr, sieht es anders aus. Ein Beispiel dafür sind Naturkatastrophen. Wenn die Bäume durch die Lüfte wirbeln und die Flüsse wütend durch die Häuser ziehn, dann macht man sich auch Sorgen um die alte Dame von nebenan, die man sonst nicht einmal gegrüßt hat. Dann packen plötzlich alle an und füllen Sandsäcke ohne laut zu fragen, wer sie dafür bezahlt. Das aufkeimende Pflänzchen nach dem Waldbrand - erst die Zerstörung macht Erneuerung und löst verfilzte Strukturen. Aber ist der Mensch nicht in der Lage, ja rühmt er sich nicht sogar, sich über die mechanischen Abläufe der Natur zu erheben und unabhängig von ihr zu handeln? Wohl nicht. Denn auch wenn die Naturkatastrophen sich häufen, ist die scheinbar notwendige Not für Veränderungen nicht immer zur rechten Zeit am richtigen Ort. Dann ist Krieg nicht nur ein grausames Mittel politische Forderungen umzusetzen, sondern auch eines die Wirtschaft anzukurbeln. Was erwartet uns dann? Zerstörung und Untergang? Oder könnte es zu unerwarteten Fällen von Präkatastrophaler Vernunft kommen? Man könnte versuchen, optimistisch zu sein... ... Link (15 Kommentare) ... Comment Samstag, 4. Januar 2003
Vierzeiler des Tages
Albtraumjaeger
23:19Uhr | tag: Poesie
... Link (0 Kommentare) ... Comment Freitag, 3. Januar 2003
ChrisTel
20:11Uhr | tag: ex und hopp
Das war die Scheiße! Jetzt sind wa alle wieder sauber und frisch gepampert. Wer sich nicht mehr erinnern kann, sollte sich mal die besten Lichtbilder rein tun. Die gibt's hier: Bildergalerie Silvester 2002 ... Link (2 Kommentare) ... Comment
Happy Birthday Beren!
ChrisTel
18:35Uhr | tag: ex und hopp
Heute hätte jemand Geburtstag, von dem man behaupten könnte, möchte man zu den Gotteslästerern aus dem Comic-Shop in Hannover gehören, er sei einer von uns gewesen. Ob es nun unbedingt mir gebührt eine Mini-Laudatio zu schreiben, sei dahingestellt. Am 3. Januar des Jahres 1892 erblickte ein gewisser John Ronald Reuel Tolkien das Licht der Welt. Heute wäre der Schöpfer von Mittelerde 111 Jahre alt geworden. Dem geneigten Leser wird auffallen, dass ein kleiner Held aus dem Volk der Halblinge in einem nicht unbedeuteten Werk Tolkiens zu Anfang ebenfalls seinen „einundelfzigsten“ Geburtstag feiert. Dieses Ereignis blieb Tolkien selbst leider vorenthalten. Er starb am 2. September 1973 im Alter von 81 Jahren. hannad! ... Link (6 Kommentare) ... Comment
Worst One Hundred
EuphorikaWeblog
18:05Uhr | tag: Tag, Nacht - Feier, Fest
Kopfzerbrechen bereiten doch eher die Eventualitäten, die in diesem Jahr auf gar keinen Fall eintreten sollten. Sozusagen alle kleinen Heimsuchungen, die sich unserer Einflussnahme entziehen und doch für jeden mehr oder weniger ein persönliches Verhängnis bedeuten könnten. Aber Moment mal, so wäre das ja zu einfach. Deshalb sollen schlichte Negationen der eigenen, hier bereits veröffentlichten „Hundert besten Vorsätze“ auf EUPHORIKA an den Pranger gestellt und vom obersten Datenschützer in einer noch festzulegenden Partition im Datenkerns „Z“ des Archivs von Glogmonien für die Nachwelt auf alle Zeit verwahrt werden... Das Procedere sollte bekannt sein, ich fang einfach mal an. Ach ja, die Liste ist nicht nach Priorität geordnet, liebe Clara. 1.) Keine weiteren Hardwaredefekte 2.) Kein Treibholz vor'm eigenen Kiel 3.) Kein weiteres Buch, bis die angefangenen vier nicht gelesen sind 4.) Niemals mehr einen Grund, das Wirtshaus zum Bären zu besuchen! 5.) Niemals mehr ausufernde Unentschlossenheit 6.) Nie mehr Labskaus 7.) Kein stures Misstrauen mehr 8.) Kein blindes Vertrauen mehr 9.) Keine Differenzen von mehr als 1 o/oo 10.) Nie mehr beißen. ... Link (9 Kommentare) ... Comment Donnerstag, 2. Januar 2003
Das Freuen der Jahre
ChrisTel
12:31Uhr | tag: ex und hopp
Der erste Beitrag des Jahres sollte schon etwas besonderes sein, also habe ich mal ein Gedicht von Günters Genialem Gedicht Generator erstellen lassen: Jahre können empfangen. Ich, glücklich bist auch du! Doch was hauen, was freuen? ... Link (2 Kommentare) ... Comment Dienstag, 31. Dezember 2002
Die Hundert Besten Vorsätze fürs neue Jahr
Kailoi
12:56Uhr | tag:
Okay, das hier ist eine Liste, die jeder Subscriber und Contributor weiterführen können sollte. Das Thema sollen die Hundert Besten Vorsätze für das Jahr 2003 sein. Ich fange mal an.
... Link (14 Kommentare) ... Comment Montag, 30. Dezember 2002
Der Vierzeiler des Tages
Es tut mir wirklich furchtbar Leid, mein Fehlen hatte Tausend Gründe, wir sehen uns in nächster Zeit dann sicherlich einmal in Bünde. ... Link (2 Kommentare) ... Comment ... Nächste Seite
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Uuuuund... noch'n Podcast hier: https://im-moor.net
(kann man ruhig hören. ist seehehr gut))
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Noch'n Podcast Neues Projekt. https://podcast.jugendrecht.org/podcast/
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