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Montag, 30. Dezember 2002
Google-Gewitter
Albtraumjaeger
16:01Uhr | tag: Google Spezial
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Theaterrückblick 2002
Albtraumjaeger
14:36Uhr | tag: Tag, Nacht - Feier, Fest
Hier noch einmal einige visuelle Eindrücke von der Generalprobe und den Aufführungen: ... Link (0 Kommentare) ... Comment Sonntag, 29. Dezember 2002
Schiller
EuphorikaWeblog
23:59Uhr | tag: Tag, Nacht - Feier, Fest
Sorry albtraumjäger, kann korrekturbänder bei IBM Typenradmaschinen wechseln, aber das war's nicht bös gemeint, hab es nur nicht mehr löschen können. Zeit war vorbei, wie so oft... Die Bar lud nicht dazu ein, sie des Ambiente wegen zu betreten. Es war eine Bar, wie sie wohl in allen Großstädten, in jeder Bahnhofsnähe zu finden ist. Mit Straßennamen großer Dichter und Denker, die auch Ortsfremde auf die unmittelbare Nähe zum Zentrum hinweisen. Eingekeilt zwischen Daddelhallen und der vorgegaukelten Leidenschaft von Videokabinen, zwischen libanesischen Import/Export-Läden und drittklassigen Nahrungsaufwärmern gelegen. Trotz der weggeschobenen Wände zur Straßenfront war es auch an sonnigen Sommernachmittagen im inneren dunkel. Eine zweifelhafter Ruhepol inmitten von Geschäftigkeit und Hektik. Viel kalter Stein am Boden und an den wohl künstlich eingezogenen Säulen. Viele, viel zu kleine Tische nebst unbequemen Barhockern. Eine viel zu lange, viel zu verwinkelte Bar. Zuviel Platz für zuwenig Gäste. Ideal für einen letzten, intimen Kaffee. Und jede Menge, auf den ersten Blick nicht zuzuordnender Kitsch an den Wänden. Fotos und Dokumente von Prominenten, mit denen sonst nur Szenewirte ihre Popularität in Prominentenkreisen untermauern wollen. Foreman drückte auf einem Foto über der Espressomaschine einem grinsenden Mann die Hand. Verblichene Eintrittskarten von Vegas und Manila hinter Glas zur Schau gestellt. Frasier mit dem gleichen Mann in der gleichen Szene hing links neben dem Gang zur Toilette. Ali war da, einen halben Meter weiter vorne auch noch als Clay. Scholz, Schmeling, alle waren hier vertreten und lächelten mit dem Mann und seiner Hand von den Wänden. Die Frau hinter dem Tresen schien auch ein Teil der hier vertretenen Devotionalien des Faustkampfes zu sein. Sie mit Bedienung anzusprechen wäre Fremden nicht in den Sinn gekommen. Ihr Gesichtsausdruck als auch ihre Statur ließen vermuten, dass Dienen noch nie ihr Metier war. Ihre schwarze Hautfarbe, ihre Größe, ihre Persönlichkeit. Alles Indizien, die mögliche Widersprüche bereits im Keim ersticken ließen. Es schien angebracht, um zwei Tassen Kaffee zu bitten. Sie nahm die Bestellung mit der Mimik eines Bullterriers auf und schlich dann mit tigergleichen Schritten, die man ihr im ersten Moment nicht zugemutet hätte, zur Kaffeemaschine. Die große, fremde Frau, deren Mine angewiderte Langeweile auszudrücken schien, stellte zwei heiße Tassen auf den kleinen Marmortisch, blickte in vier fremde Augen und lächelte. „Liebe findet immer ihren Weg“ bemerkte eine ungeahnt warmherzige Stimme und kassierte ab. claras most prefered version Hoffe, es passt jetzt... ... Link (4 Kommentare) ... Comment Samstag, 28. Dezember 2002
Engel
Albtraumjaeger
00:10Uhr | tag: Tag, Nacht - Feier, Fest
... Link (3 Kommentare) ... Comment Donnerstag, 26. Dezember 2002
Klappstullengeschichten: Episode Eins
Kailoi
16:41Uhr | tag: Klappstullengeschichten
Mit dieser Rubrik möchte ich unserem Schwimmbecken voller Gehirne einen weiteren Köder hinzufügen. Man kennt mich (wenn man mich kennt) als begeisterten Koch und ich habe schon auf der Urversion von Euphorika versucht, dieser Kunst und Leidenschaft Raum zu schaffen. Eine weitere Sammlung von unterschiedlichen Rezepten an dieser Stelle zu beginnen wäre zwar möglich, würde jedoch meiner Meinung nach der unausgesprochenen Grundidee des Euphorika.weblogs widersprechen. Außerdem kochen einige Euphorikanten gar nicht oder nur zum Zwecke der täglichen Ernährung, was ihr gutes Recht ist. Darum wollte ich die Sache für alle Beteiligten etwas spannender machen. Hier ist also meine Idee: Das Grundprinzip ist angelehnt an das Konzept von Alptraumjäger, welches er für den Geschichtenzyklus "Das Floss" verwendet hat. Anstatt es umständlich zu erklären, beginnt die Show sofort mit einem konkreten Beispiel: Es gibt eine gleichbleibende Einleitung, die kursiv geschrieben ist und die immer mitkopiert werden soll. Alles Folgende wird dann vom jeweiligen Autor weitergeführt.Man begreife das Brot, welches hierzulande in den unterschiedlichsten Arten und Formen erhältlich ist, als ein Medium. Man isst es als Beilage zu und als Einlage in Suppen, zerreibt es zu Krümeln und hüllt damit Fleisch vor dem Braten ein oder man füttert damit Enten. Die einfachste und klassische Methode ist jedoch, es mit etwas zu belegen, zu bestreichen und/oder zu bestreuen und es dann, wo immer man auch ist, zu essen. Der Vorgang der Zubereitung einer Stulle hat etwas Magisches: Man kombiniert Dinge mit Brot, verleiht dem Brot ein neues Erscheinungsbild und einen neuen Geschmack. Dieser Prozeß kann unzählige Entscheidungen innerhalb einer Sekunde erfordern, kann kreativ, unterbewußt, lieblos oder unter widrigen äußeren Umständen erfolgen. Das belegte Brot begleitet uns fast unser ganzes Leben, viele Geschichten sind fest damit verbunden und doch wurde uns diese Tatsache nie so recht bewusst - bis jetzt ... Als ich das meisterhafte Brot erfand Es war ein langer Tag gewesen bis zum Abend. Die Reise per Bahn nach Hause zu meinen Eltern war wie gewohnt ereignislos. Der Hunger trieb mich naheliegenderweise in die Küche, in der das Abendessen längst ohne mich stattgefunden hatte, da ich, wenn auch nicht unerwartet, doch zumindest unerwartet spät angekommen war. Ein Brot sollte die schnelle Lösung sein. Der Faktor Zeit spielte für die folgenden Ereignisse eine wichtige Rolle. Hätte ich nicht so einen Riesenhunger und somit Zeit gehabt, hätte ich vielleicht eine Kleinigkeit gekocht. Doch es war so, wie es war. Die Brotschneidemaschine trennte säuberlich zwei sechs Millimeter dicke Scheiben Graubrot vom Laib. Die erste Scheibe war auf der einen Seite etwas trocken geworden. Diese tat ich in den Toaster, der die Trockenheit in eine knusprige Gesamtsituation überführen sollte. Die andere, frische Scheibe bestrich ich mit frischer Butter, die meine Eltern bei einem Bauernhof gekauft hatten. Ich hatte immer gedacht: "Butter ist Butter - streichbares Fett eben", bis ich diese Butter probiert habe. Es ist blanker Wahnsinn! Eine geschmackliche, exquisite Sondervorstellung für die Sinneszellen. Man muss solche Butter probieren, wenn man das noch nicht getan hat und erst dann kann man es nachvollziehen. Ich fand frischen Raukesalat und wusch eine handvoll der gezahnten Blätter unter dem Wasserhahn. Danach ließ ich sie auf einem Blatt Küchenkrepp abtropfen. Das frisch getoastete Graubrot sprang nun aus dem Toaster, war für das Bestreichen mit Butter zu heiß. Die schnellere Lösung befand sich in einem Glas mit der Aufschrift "Dijonaise", was eine Kreation aus Majonaise und Dijonsenf sein soll. Diese verteilte ich reichlich auf dem warmen Brot. Darauf legte ich einige dünne Scheiben geräucherten Schinken. Eine großzügige Schicht der Raukeblätter wurde dann mit der anderen Scheibe Brot bedeckt. Fertig. Ich hatte eine kulinarische Droge erfunden, eine beinah zufällig enstandene Komposition von Konsistenzen und Geschmackskomponenten, die mich dazu veranlasste, dieses Brot genau so gleich nochmal zu machen. Beim darauffolgenden Abendbrot wiederholte ich das Ritual. Dieses meisterhafte Brot habe ich seitdem nicht mehr gegessen. Meistens fehlte Raukesalat und diese Butter haben meine Eltern auch schon lange nicht mehr gekauft. Das ist schade, denn manchmal erinnere ich mich daran und denke: "Mann, das war ein echt leckeres Brot!" ... Link (4 Kommentare) ... Comment
Geschenke zeigen!
Albtraumjaeger
13:00Uhr | tag: Tag, Nacht - Feier, Fest
Ich hab zu Weihnachten richtig geile Geschenke bekommen. Zwei davon hab ich mal zu Euphorika mitgebracht:
Die Jacke (von Tenson) is ziemlich genau so alt wie ich und hat früher meinem Papa gehört. Vor sechs Jahren hab ich sie mir unter den Nagel gerissen und so lange getragen, bis sie ziemlich im Arsch war. Getz hat Maria sie zu 'ner Schneiderin gebracht und generalüberholen lassen. Sowas wird nämlich heute gar nicht mehr gebaut! Meinem Cousin, der die gleiche Jacke von seinem Vater übernommen hat, hat mal einer innem Geschäft 100 Mack dafür geboten, so geil is die. Dat zweite Geschenk konnte ich schlecht ins Bild kriegen, weil ich mich damit nämlich fotografiert hab: 'Ne Webcam, juchu! Das bedeutet: Zukünftig viele Bilder von mir auf Euphorika. Freut Euch! ... Link (3 Kommentare) ... Comment Mittwoch, 25. Dezember 2002
Der Vierzeiler des Tages
Du kannst es noch so gut mit meinem Wohlbefinden meinen, Mir Dinge raten, die als vernünftig Dir erscheinen, doch komm mir nicht mit einem Wort: Sport ... Link (0 Kommentare) ... Comment Montag, 23. Dezember 2002
Euphorika-Weihnachts-Special
Albtraumjaeger
23:12Uhr | tag:
Im Besonderen widmen wir dieses Special dem Autorenkollektiv von "Die Bibel" (Für die einen ist es ein Buch, für die anderen die härteste Steilvorlage der Welt), allen Bürgern von Glogmonien und natürlich Euphorika, dem grünsten Weblog wo gibt. Frohe Weihnachten wünschen Euch Albtraumjaeger, ChrisTel & Kailoi ... Link (9 Kommentare) ... Comment Sonntag, 22. Dezember 2002
Chinarestaurant-Syndrom
Kailoi
15:14Uhr | tag: Kulinarisches
Heute haben wir mal bei dem chinesischen Restaurant bei uns um die Ecke ein weiteres Rätsel des Alltages aufzuklären gesucht. In den Speisekarten heißt es da doch oft myteriös "Für vier Personen - bitte vorbestellen". Das hatten wir bis heute nie ausprobiert. Da mein Bruder zur Zeit im Lande ist und mein Vater uns zu seinem Geburtstag zum Essen einladen wollte, bot sich die Gelegenheit. Ich erwartete irgendwie etwas Exotisches, etwas, dass man dort halt nicht immer im Sortiment hat. Tja. Ich meine, es ist kein großes Geheimnis, dass die Speisen im China-Restaurant dem europäischen Geschmack angeglichen sind. Aber als zweite Vorspeise gab es Eisbergsalat mit Thousand-Islands-Dressing - etwas, dass ich zuletzt der chinesischen Küche zugeordnet hätte. Darüber täuschten auch die Bohnensprossen im Salat einfach nicht hinweg. Wan-Tan-Suppe, Ente mit süß-Saurer Soße, Schweinefleisch mit Currysoße und Paprika-Rindfleich hätte man ebenso auf der Speisekarte finden können, wie die Lychees (aus der Dose), die uns das Dessert bescherte. Etwas enttäuscht, aber satt, sehe ich einen weiteren Mythos den Bach runtergehen. Vielleicht liegt es auch an diesem speziellen Restaurant und woanders wäre es anders gewesen. Es besteht also noch ein Fünckchen Hoffnung. Das nächste mal soll es Pekingente (bitte vorbestellen!) geben. Aber desillusioniert, wie ich jetzt bin, erwarte ich nichts besonderes mehr. Wie ist es bei Euch? Wurdet ihr in einem Chinarestaurant schon mal so richtig überrascht mit traditioneller, chinesischer Küche? ... Link (25 Kommentare) ... Comment Samstag, 21. Dezember 2002
Tantalus II: Schnittchenplatte, Gulaschsuppe und asiatische Hühnersuppe - drei kulinarische Dimensionen auf einem Tisch vereint
Kailoi
20:54Uhr | tag: Dunkle Stunden
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