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Donnerstag, 26. Februar 2004
Nix Atom, doo!
Albtraumjaeger
16:19Uhr | tag: politics@euphorika
Wir kaufen den Chinesen Hanau vor der Nase wech! ... Link (1 Kommentar) ... Comment Mittwoch, 25. Februar 2004
ChrisTel
21:53Uhr | tag: Luzifers Welt
Warum er ausgerechnet den Beruf des Photographen ergriffen hatte, wusste er nicht mehr genau. Scheinbar war sein Verlangen, die Welt in ihrer unerschütterlichen Grausamkeit abzubilden, sehr groß gewesen. Die Leute, das war ihm sehr wichtig, schätzen seine Abbilder der Wirklichkeit. Und letztendlich spielte es wohl da auch keine große Rolle, dass er blind war. ... Link (2 Kommentare) ... Comment Montag, 23. Februar 2004
Ansage
Weg war sie, die träge Hoffnungslosigkeit. An ihre Stelle trat gespannte Erwartung. Es war kurz vor dem Zeitpunkt, an dem ungebremster Tatendrang ausbrechen würde, oder wieder träge Hoffnungslosigkeit. Es sollte die Zeit der Entscheidung sein. Auch wenn wir immer aufgeschlossen gegenüber dem Neuen sein wollten, auch wenn die neue Idee uns mehr wert ist, als ein Batzen Gold; Wenn wir in den nächsten Tagen eine Vorliebe für unser linkes Bein entdecken sollten, so werden wir recht sicher bis zum Ende unserer Tage etwas hinken. So sind wir Menschen wohl: Konservativ. Unsere revolutionäre Seite mag protestieren, unsere modernen Vorstellungen und alternativen Gedanken melden sich zu Wort, um uns vom Gegenteil zu überzeugen. Aber man formt und bildet sich: an manchen Stellen gelingt dies auf bewundernswerte Weise, an anderen versagt man dabei. Und in die Wege, die man einschlägt, prägen sich im Laufe der Zeit die eigenen Fussspuren ein. Und in das Mienenspiel prägen sich Sorge oder Lachen ein. Man muss nicht jeden Tag eine neue Welt erschaffen, aber man sollte es vielleicht versuchen. ... Link (0 Kommentare) ... Comment Sonntag, 22. Februar 2004
Das Planetengefühl
Kailoi
19:42Uhr | tag: Synaesthetik
Es gibt Tage, an denen mir besonders bewusst ist, auf einem Planeten zu leben. Diese Tatsache lässt sich zwar, ist sie erst einmal ins Bewusstsein vorgedrungen, nicht verleugnen; allerdings lebt man nur in einem kleinen Ausschnitt der Welt. Die Perspektive ist zum Beispiel auf ein Schaufenster, jemandes Gesicht oder das Fenster zum Garten gerichtet und nur daraus und einigen Details am Rand besteht in den meisten Momenten unsere Welt. Dieses besondere Gefühl wird ausgelöst durch ein Indiz, welches den Blick weitet. Dieses können die Schatten von Wolken sein, die an einem sehr sonnigen Tag über das Land ziehen, eine Sonnen- oder Mondfinsternis. Manchmal ist es auch einfach nur eine weite Ebene, wenn man auf einem Berg steht oder sich auf dem Meer befindet. Im Grunde ist das Planetengefühl ein kurzfristiges Überschreiten der gewohnten Denkmuster, über den Horizont hinaus zu denken, die Andeutung einer umfassenden Erkenntnis. Ich mag dieses Gefühl. Es ist verwirrend: Man fühlt sich gleichzeitig mächtig und unendlich klein. ... Link (2 Kommentare) ... Comment
Es gibt Hinweise, dass ich einmal ein Säugling war
Kailoi
13:40Uhr | tag: Dat wahre Leben
Ich kann mir durchaus vorstellen, dass es Leute geben könnte, die es nicht wundern würde wenn ich behauptete, ich sei eigentlich eine kosmische Gel-Banane aus der Gegend des Pferdekopfnebels. Sie würden keinen Augenblick daran zweifeln, dass ich nur für eine Weile die Form eines Menschen angenommen hätte, einfach, weil für uns Gelmonster der menschliche Körper eine sehr witzige Sache ist, eben genau wie umgekehrt. Sollte ich bereits jetzt den einen oder anderen von meiner fernen Herkunft überzeugt haben, muss ich mich entschuldigen: Ich bin menschlich, leider, aber auch nur im weitesten Sinne. Meine Erinnerungen an meine Zeit als Säugling sind die spektakulärsten der Welt. Es gibt ein Foto von mir auf dem Arm meiner Mutter. Ich schaue in die Kamera. Eine ulkige, kleine, glatzköpfige, fragend in die Kamera glotzende Kreatur. Daran erinnere ich mich zum Beispiel nicht mehr. Wie bei vielen anderen Kleinkindern bestand meine Hauptaufgabe in dieser Zeit darin, Nahrung aufzunehmen und Windeln mit Kacke zu füllen. Aber ich erinnere mich noch an den Moment, als ich meine ersten Worte sagte. Mein großer Bruder legte mir gerade Windeln an und reichte mir experimentellerweise ein paar Worte rein. Haus, Auto und so weiter. Und unerwartet begann ich, zu antworten. War nicht schwer, einfach von den Ohren durch den Kopf zum Brabbelequipment. Kopieren und einfügen, eigentlich kein großes Ding. Aber er rannte gleich los und musste bei Mutter petzen gehen und eine Minute später war ich ein fleischgewordenes Diktiergerät mit einer Speicherkapazität von etwa drei Worten in miserabler Tonqualität. Aus: Seltsam bin ich, aber gerne - Die Lebensgeschichte von Kailoi (Veröffentlichung: September 2006, Glanzwurst Verlag, Glogmonien) ... Link (4 Kommentare) ... Comment Freitag, 20. Februar 2004
Neues vom Mars!!!
Svevil
14:13Uhr | tag: ex und hopp
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Fragestunde!
Svevil
13:20Uhr | tag: Die grossen Fragen der Menschheit
a) furunkel b) abszeß c) geschwulst d) karbunkel e) rapunzel ... Link (0 Kommentare) ... Comment Donnerstag, 19. Februar 2004
Dat Kölsche Grundjesetz
Anonymus
20:43Uhr | tag: Gegen alle Jahreszeiten
Falls ihr euch dem Treiben auch nicht entziehen könnt, hier ein paar basics: § 1 Et es, wie et es § 2 Mäht nix § 3 Et kütt, wie et kütt § 4 Et hätt noch immer jot jejange § 5 Watt fott es, es fott § 6 Jede Jeck is anders § 7 Watt sull dä Quatsch § 8 Hammer immer esu jemaat § 9 Drink doch ene met § 10 Hammer nit, bruche mer nit, fott domet via Stern ... Link (5 Kommentare) ... Comment
Der Typ, der keine Freunde hatte
Albtraumjaeger
15:41Uhr | tag: Hunde wollt Ihr ewich leben
Es war einmal ein Typ, der hatte keine Freunde. Früher, in der alten Zeit, da hatte er Freunde gehabt, aber die hatte er alle kaputtgeschlagen. Mit einer Schaufel. Oder hatte sie mit seinem Unimog totgefahren. Der Typ hatte auch keine Freundin oder Frau oder so. Auch früher nicht. Obwohl er nicht homosexuell war. Schwul war für ihn ein Schimpfwort. „Bist du schwul oder was?“ hatte er früher oft gerufen, bevor er einem seiner Freunde die Schaufel auf den Kopf gehauen hatte. Bei Frauen hatte der Typ immer ein komisches Gefühl. Als hätte er zu viel Bratrollmops gegessen und hinterher noch Heißwürstchen. Wenn der Typ Frauen sah, musste er immer heulen. Darum machte er die Augen zu, als er mit seinem Unimog in die Menschentraube vor dem Kino raste, die den Film „Jenseits der Stille“ sehen wollte. Als der Typ von einem Polizisten in der Fußgängerzone verhaftet wurde, fragte ihn der Polizist, warum er sein Fahrzeug auf einem wimmernden Frauenhaufen abgestellt hätte. Da sagte der Typ: „Weil ich keine Freunde mehr habe.“ Seinen Unimog und die Schaufel durfte er nicht ins Gefängnis mitnehmen. ... Link (2 Kommentare) ... Comment
Man achte
Anonymus
14:31Uhr | tag: Hoemmazudoo
auf den Mann im Hintergrund. Der kricht seine Emotionen nicht mehr innen Griff. ... Link (5 Kommentare) ... Comment ... Nächste Seite
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